In vielen deutschen Haushalten zieren gerahmte Fotos von Urlauben, den eigenen Kindern oder wichtigen und besonders erinnerungswürdigen Ereignissen des Lebens die Wände.
Doch der Platz an der Wand ist nicht unbegrenzt, und so fällt es gerade im Zeitalter von Digitalkameras und der daraus resultierenden Flut an Bildern oft schwer, sich für ein Motiv zu entscheiden.
Für genau diesen Fall bieten Fotocollagen Abhilfe: Auf einen großformatigen, gerahmten Hintergrund (meist 50-100 cm Diagonale) werden mehrere Fotos angeordnet und geben fortan, wie in einer kleinen Galerie, die eingefangene Stimmung mit unterschiedlichen Motiven wieder.
Längst muss man hier nicht mehr selber handwerklich tätig werden, Fotos ausdrucken, ausschneiden und aufkleben, sondern kann ganz bequem Online-Angebote nutzen. Dies spart nicht nur Nerven, sondern erlaubt es schnell und einfach professionell aussehende Resultate zu erzielen.
Doch wie gut klappt die Erstellung einer solchen Collage in der Praxis, insbesondere für weniger computeraffine Menschen?

Der Praxistest

Um das herauszufinden haben wir uns deshalb mit www.myphotocollage.de stellvertretend einen der größeren Anbieter auf dem Markt der Fotocollagen genauer angeschaut.
Die Startseite ist freundlich gehalten und präsentiert direkt einige Beispiele für Collagen, von Urlaub, über Hochzeit bis hin zu Fotos der eigenen Kinder.

Wir klicken auf Fotocollage erstellen und erhalten sodann eine Auswahl der zur Verfügung stehenden Größen:

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  • 30×40 cm
  • 40×50 cm
  • 50×60 cm
  • 60×80 cm

Die Preise reichen hierbei von 8,90 € bis 23,90 €, wobei Versand und weitere Extras einen Aufschlag zur Folge haben.

Haben wir uns für ein Motiv entschieden erhalten wir die Möglichkeit das Layout, also die Anordnung der Bilder auf dem Hintergrund, auszuwählen. Dies beeinflusst zu einen die mögliche maximale Anzahl an Fotos pro Collage (bis zu 24 Bilder beim kleinsten Format und ganze 83 Bilder beim Größten) und erlaubt es zum anderen, ein Layout, das unterschiedlich große Fotos erlaubt, vorausgesetzt, eigene Akzente zu setzen und die Collage kreativ und individuell auszugestalten.

Im nächsten Schritt kann noch optional ein passender Rahmen für die Collage mitbestellt werden. Hat man hier seine Wahl getroffen, so geht es auch sodann ans eigentliche Erstellen:
Fotos können bequem per Drag&Drop oder über ein klassisches Kontextmenü hochgeladen und direkt mit der Maus (oder falls vorhanden über einen Touchscreen) im gewählten Layout angeordnet werden.
Eine rudimentäre Bearbeitung der Bilder ist ebenfalls möglich: Die Fotos können gedreht und mit einem Sepia- oder SW-Effekt belegt werden. Explizit nur bestimmte Ausschnitte zu verwenden ist derzeit jedoch nicht möglich, hier muss der Nutzer eine Vorverarbeitung am PC vornehmen:

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Eine weitere Limitierung der digital erstellten Collagen haben wir dann auch noch gefunden: Überlappungen von Fotos, wie man sie vielleicht noch von den selbst erstellten Collagen im Kindergarten und der Grundschule kennt, sind nicht möglich: Ein weißer Rand zwischen den Fotos ist stets vorhanden.
Dies sorgt allerdings auch, zusammen mit der Tatsache, dass der Ausdruck auf Fotopapier geschieht, für ein professionelles Gesamtbild.

Fazit

Fotocollagen sind ein gelungenes Mittel, von eintönigen gerahmten Bildern an der Fotowand wegzukommen und Stimmungen lebensnah wiederzugeben. Zu Schere und Prittstift muss hier niemand mehr greifen, da Online-Angebote die Arbeit abnehmen und man sich als Kunde auf den kreativen Teil fokussieren kann.
Dass man auf fertige Layouts angewiesen ist stellt einen Nachteil dar, der in der Praxis aber durch die einfache Bedienung und große Auswahl an Anordnungen nicht weiter relevant sein sollte.

Eine Antwort

  1. Dustin

    Wirklich eine klasse Alternative. Ich probiere das bald auch mal aus. Ich bin gespannt. Vielen Dank für diesen tollen, hilfreichen Beitrag.

    Antworten

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