Wir hatten die Gelegenheit die noch relativ junge Fotografie-Zeitschrift „camera“ in Händen zu halten und möchten dies direkt zu einer kurzen Magazinvorstellung nutzen:

Im Verlagshaus Schiele & Schön erscheint seit September 2012 unter der Rubrik Film, TV, Foto die Fotografiezeitschrift camera. Zielgruppe ist laut Verlagsangaben der Kreis der 16- bis 50-Jährigen, die neben den zahlreichen Angeboten im Internet auch Inputs und Inspiration aus Printmedien nutzen möchten. Entsprechend seiner Zielvorgabe und dem Adressatenkreis präsentiert sich das Magazin einerseits dynamisch und jung, andererseits klassisch und seriös.

Fotografie von der Kamera bis zum perfekten Bild

„camera“ erhebt einen ganzheitlichen Anspruch und deckt dementsprechend zahlreiche Facetten des großen Themas Fotografie ab. Verschiedene etablierte wie aktuelle Kameramodelle werden in kurzen und prägnanten Tests vorgestellt. Die Vorzüge, die der Mensch durch die Nutzung dieser Technik erfährt, werden anschaulich und motivierend aufgeführt. Hobby- und professionelle Fotografen inner- und außerhalb der Leserschaft kommen im Magazin zu Wort und transportieren auf diese Weise ihre Ideen und Tipps. Letztere bietet „camera“ in vielfacher Weise: von der Inspiration zur Auswahl geeigneter Motive und Tipps zur besseren Aufnahme bis zur erfolgreichen nachträglichen Gestaltung mittels Fotosoftware.

Die Zeitschrift überzeugt durch ihre Darstellungskunst mittels großformatiger Aufnahmen auf hochwertigem Druckpapier. Texte, Überschriften und Bilder sind zu einem modernen und ansprechenden Layout zusammengefügt, das edlen Stil mit einer Prise Zurückhaltung vermittelt. „camera“ will nicht vorgeben, was richtig oder falsch ist, sondern das Vorhandene geschmackvoll präsentieren und Freiraum schaffen für den Austausch von Ideen und Gedanken. Auf diese Weise nutzt die Zeitschrift die Vorteile des Internets und integriert sie gelungen in das sonst so sperrige Format des Printmediums.

Highlights der aktuellen Ausgabe

Auch das aktuelle Heft von „camera“ ist wieder gefüllt mit wertvollen Testberichten, Reportagen und Fotografietipps. Im „titelthema“ geben die Autoren 22 Tipps für Motive im Sommer, von Gebäude- und Mauerfassaden über Bahnhofshallen bis zu atemberaubenden Nachtaufnahmen, alles aus unterschiedlichen, neuen Blickwinkeln. Gemäß ihrem ganzheitlichen Anspruch nehmen sie sowohl digitale wie auch analoge Kameras in den Blick und untersuchen, welches Zubehör für welchen Kameratyp relevant ist.

Neben der Vorstellung aktueller Geräte namhafter Hersteller wie Canon, Olympus und Nikon gehen sie auch der traditionellen Lochkamera nach und zeigen, wie sich diese sehr leicht selber bauen lässt. Im Testen beweisen müssen sich ferner 13 Anbieter von Fotobüchern. In der Rubrik „bilderbogen“ werden die französische Hauptstadt Paris aus fotografisch-künstlerischerer Sicht beleuchtet und wertvolle Motivanregungen gegeben. In einem kurzen Bericht stehen der Fotograf Jürgen Bürgin und seine jüngste Arbeit im Mittelpunkt: Fotografien „In der Nacht – und bei Regen“, die er auf seiner ersten Einzelausstellung in Berlin präsentierte.

Erik-Johansson

Quelle: camera Magazin

In DER IDEEN-MONTEUR kommt ein weiterer Fotograf zu Wort: der in Berlin lebende Erik Johansson aus Schweden. Im Interview mit „camera“ erläutert er, wie er Fotograf wurde und wie seine Arbeit entsteht. Denn obschon Johansson sehr versiert im Umgang mit Fotosoftware ist, betont er stets, dass seine Fotos nicht durch Computerillustration, sondern durch das Zusammensetzen verschiedener Bildelemente entstehen. So lässt er einen Mann eine Straße hinter sich herziehen, ein Haus in der Luft schweben oder einen Radweg abrupt abbrechen und in die Tiefe stürzen.

Quelle: camera Magazin

Quelle: camera Magazin

Farbe bekennen ist ein Artikel aus dem Bereich der Bildbearbeitung mit Photoshop. Mittels dieses Programms lassen sich Bilder nicht nur von Farbe zu Schwarz-Weiß, sondern auch umgekehrt von Schwarz-Weiß zu Farbe verwandeln. Beginnend mit der Digitalisierung des alten Familienporträts oder einer anderen Aufnahme über die detaillierte Bearbeitung des Bildes wird in 14 Schritten der Verwandlungsprozess dargestellt. Das Thema Farbe und Schwarz-Weiß ist auch Gegenstand weiterer Artikel, die sich mit der ansprechenden Bearbeitung von Fotografien beschäftigen.

Diese und alle anderen Artikel der aktuellen Ausgabe können bis zum 1. August kostenlos auf der Internetseite der Zeitschrift heruntergeladen werden.

(Anmerkung: Der Artikel war schon vor einiger Zeit fertig gestellt, jedoch wurde versäumt, ihn zu veröffentlichen, weshalb dieser Tipp nun leider etwas spät kommt – noch funktioniert er aber).

Eine Antwort

  1. Anneke

    Super Magazinvorstellung. Gefällt mir gut und bietet auch einige Infos die man braucht. Toller Beitrag.

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